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GIBT ES EIN STRAHLUNGSRISIKO BEIM DIGITALEN RÖNTGEN?

GIBT ES EIN STRAHLUNGSRISIKO BEIM DIGITALEN RÖNTGEN?

Wie viel Strahlung wir bei jedem Röntgenbild erhalten, bleibt ein Fragezeichen.

Eine korrekte Diagnose ist für eine optimale Behandlung in der Zahnmedizin unerlässlich. Daher ist eine Diagnose, die allein auf der klinischen Untersuchung basiert, oft unzureichend und eine Röntgenuntersuchung ist erforderlich.

Panoramaradiographie in der Zahnmedizin; zweidimensionale Filmaufnahmeverfahren, bei dem Ober- und Unterkiefer auf einem einzigen Film betrachtet werden. Die ionisierende Strahlendosis eines kleinen Zahnfilms, der sogenannten periapikalen Röntgenaufnahme, beträgt etwa; 0,001 mSv und 0,003 mSv bei der Panoramaröntgenaufnahme. Dies ist als Hintergrundstrahlung bekannt, der wir in unserem täglichen Leben begegnen; im Vergleich zu Radongas, Industrieabfällen, Strahlung aus dem Weltraum und der Erde entspricht sie ungefähr der natürlichen Strahlungsmenge von 7 Stunden pro Tag für periapikale Röntgenaufnahmen und 2 Tagen im Durchschnitt für Panorama-Röntgenaufnahmen. Mit anderen Worten: Bei einem 5-stündigen Flug wird eine Strahlungsmenge aufgenommen, die fast der Strahlendosis einer Panorama-Röntgenaufnahme entspricht.

Eine weitere wissenschaftlich belegte Situation ist die Strahlenmenge, die von Zigaretten aufgenommen wird. Die Strahlenmenge, die eine Person, die durchschnittlich 1 Schachtel Zigaretten pro Tag raucht, aufnimmt, entspricht etwa 100 Panoramaröntgenaufnahmen pro Jahr.

In Fällen, in denen eine detailliertere Bildgebung erforderlich ist, werden zusätzliche Röntgenaufnahmen benötigt. Zum Beispiel: Die dentale Volumentomographie, eines der dreidimensionalen Bildgebungsverfahren, wird für die Beziehung zwischen den in den Kieferknochen eingebetteten Zähnen, insbesondere den Unterkiefernerven und dem Kanal, durch den die Gefäße verlaufen, und die Sinusbeziehung der Zahnwurzeln im Oberkiefer benötigt. Die Strahlenbelastung bei dieser für die Zahnmedizin spezialisierten Technik ist etwa 6–10 mal geringer als bei der in der Medizin eingesetzten Computertomographie, aber höher als bei zweidimensionalen Röntgenaufnahmen. Daher sollte die routinemäßige dentale Volumentomographie nicht für die allgemeine Planung bevorzugt werden. Sie sollte nur vor der Implantatplanung herangezogen werden, um chirurgische Risiken abzuschätzen und sichere Behandlungspläne vor zystischen Eingriffen im Kiefer zu erstellen.

Obwohl es also bildgebende Verfahren mit einer so geringen Strahlenbelastung für die Zahnmedizin gibt, ist das Tragen einer Bleiweste und eines Schilddrüsenschutzes während der Röntgenaufnahme weiterhin notwendig. So wird eine unnötige Belastung anderer Organe und Gewebe verhindert.

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